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Lebensraum Unteres Murtal

Der von der Mur beeinflusste Raum im südlichen Teil des Bezirkes Radkersburg war Ziel zahlreicher Untersuchungen von naturräumlichen Gegebenheiten und Nutzungsstrukturen. Ökologische Umsetzungsmaßnahmen konnten und können darauf aufbauend rasch realisiert werden.
 
Eine steirische Aktivität aus der
EU-Externe Verknüpfung Gemeinschaftsinitiative Glossar INTERREG Glossar IIA (1995-1999) bzw. in der Folge INTERREG IIIA (2000-2006) ist das Projektbündel "Lebensraum Unteres Murtal" mit bislang 17 abgeschlossenen Einzelprojekten. Ziel des Projektes ist die nachhaltige Nutzung der Ressourcen dieses Raumes. Die Gesamtkosten des Projektes betrugen bisher 2,66 Mio. €, wobei 62% durch die öffentliche Hand (EU, Bund, Land Steiermark) getragen wurden.
 
Seit 1995 wurden zahlreiche Grundlagenuntersuchungen durchgeführt. Neben der Darstellung der Kartierungen wurden die erhobenen Daten auch bewertet und in ein fachübergreifendes ökologisches Bewertungsmodell (Synthesemodell) integriert. Für die Region führten diese Untersuchungen zu wesentlichen Umsetzungsprojekten, allen voran die Ertüchtigung des Mühlbaches Mureck – Bad Radkersburg mit Kosten von rund 0,96 Mio. €, der mit dem Umweltschutzpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet wurde.

Weiters werden die Ergebnisse und Erkenntnisse der Untersuchungen im Rahmen der Erstellung des Regionalen Entwicklungsprogramms für den Bezirk Radkersburg, für die Erstellung des Managementplanes zu NATURA 2000 sowie eines Waldfachplanes genutzt.

 

Ausblick

Im Rahmen des Projektes "Lebensraum Unteres Murtal" konnten somit umfangreiche Grundlagenstudien und einige Pilotprojekte in der Region durchgeführt werden. Die Zusammenführung der Einzelergebnisse im Synthesemodell erlaubt nunmehr das zielgerichtete und vernetzte Handeln zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Lebensgrundlagen in der Region. Eine Vielfalt von Synergien zeichnen sich ab, wobei aufbauend auf die Projekte Lebensraum Unteres Murtal  (INTERREG IIA) und Wasserwirtschaftliches Grundsatzkonzept für die Grenzmur (Ständige österreichisch – slowenische Kommission für die Mur) das Folgeprojekt "Maßnahmen Unteres Murtal" für die laufende Programmperiode von INTERREG IIIA genehmigt wurde.

Den Schwerpunkt des mit insgesamt 3,8 Mio € dotierten Projektes bilden Maßnahmen

  • an den Nebengewässern (Spielfelder Mühlkanal, Rinnensystem, Grabenlandbäche),
  • an der Mur mit Aufweitungen und Strukturverbesserungen und
  • im Auwald entlang der Grenzmur.

Schwerpunkt des Programms bilden Umsetzungsaktivitäten mit den Zielen

  • die naturräumliche Situation zu verbessern,
  • den (Grund-) Wasserhaushalt zu sichern und zu verbessern,
  • die Lebensgrundlagen für die Region zu erhalten und
  • Wertschöpfung in die Region zu bringen, etwa durch eine an die naturräumlichen Gegebenheiten angepasste "Wassererlebniswelt".

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der slowenischen Seite (PHARE-CBC) durchgeführt.

Die europäische Bedeutung der naturräumlichen Ausstattung des Gebietes wird durch die Nominierung der Murauen als NATURA 2000 Gebiet zusätzlich unterstrichen. Für die in diesem Zusammenhang zu erstellenden Managementpläne sind wertvolle Vorarbeiten geleistet worden bzw. können bereits in vielen Fällen konkrete Maßnahmen abgeleitet werden.

 
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