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Bevölkerung

Veränderung der Wohnbevölkerung durch Geburtenbilanz 1991-2001

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Die Bevölkerungsentwicklung wird von zwei Hauptkomponenten bestimmt:
- der Geburtenbilanz (Zahl der Geborenen minus Zahl der Gestorbenen) und
- der Wanderungsbilanz (Zahl der Zugewanderten minus Zahl der Abgewanderten).

Die Geburtenbilanz gibt Auskunft über die natürliche Bevölkerungsbewegung und wird nicht nur von strukturellen Faktoren wie dem Anteil der Frauen im gebärfähigen Alter, der Altersstruktur und der alters- und geschlechtsspezifischen Sterbewahrscheinlichkeit der Bevölkerung usw. bestimmt, sondern auch von kulturellen, gesellschaftspolitischen und ökonomischen Faktoren beeinflusst.
Die Entwicklung der Zahl der Geburten wurde in Österreich im 20. Jahrhundert von verschiedenen historischen Ereignissen geprägt: Geburtenausfall aufgrund zweier Kriege, Zeiten der Wirtschaftskrise und andererseits Baby-Boom-Phasen. Nach dem Staatsvertrag begann die Zahl der Geburten in Österreich wieder zu steigen, und erreichte Anfang der 1960er Jahre einen Höhepunkt. In den späten 1960er und 1970er Jahren ging die Zahl der Geburten wieder zurück. Leichte Anstiege sind in den 1980er und 1990er Jahren zu beobachten, seither tendieren die Geburtenziffern im Österreichvergleich leicht ins Positive.
Die Zahl der Wohnbevölkerung nahm zwischen 1991 und 2001 steiermarkweit durch die natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburtenbilanz) um 902 Personen oder um 0,1% zu. Zwischen 1981 und 1991 waren es noch 0,4%.
Die höchsten Geburtenüberschüsse hatten in beiden Dekaden Gemeinden der Oststeiermark (vielfach mit hohem Agraranteil) , eine positive Entwicklung der Geburtenzahlen wiesen auch Teile des Bezirkes Liezen auf (Dachsteingebiet, Schladming, Ramsau).
Geburtendefizite sind vor allem in den strukturschwachen alten Industriegebieten der Obersteiermark sowie in der Landeshauptstadt Graz zu beobachten.

Die Darstellung nach Gemeinden unterstreicht die Unterschiede zwischen Ostösterreich (Burgenland, Niederösterreich und Wien) und den übrigen Bundesländern. Die stärksten Geburtenüberschüsse haben Gemeinden in Vorarlberg, in den südlichen Seitentälern des Tiroler Inntales, im Umland der Stadt Salzburg und im Pongau, im Mühlviertel, in der Zone zwischen Linz und Salzburg sowie vereinzelt im Mostviertel und in der Oststeiermark. In Niederösterreich haben die an Oberösterreich angrenzenden Gebiete (Mostviertel und Bezirk Zwettl) sowie die Bucklige Welt ebenfalls Geburtenüberschüsse. Die höchsten Geburtendefizite haben Gemeinden im Wald- und Weinviertel, in den alten Industriegebieten Niederösterreichs und der Steiermark sowie im Burgenland.
 
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