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Wohnen

Wohnungsbestand 2001, Veränderung der Zahl der Wohnungen 1991-2001

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Die Darstellung der Zahl der Wohnungen 2001 und der Veränderung 1991-2001 beruht auf den Er­gebnissen der Häuser- und Wohnungszählung (HWZ) 1991 sowie der Gebäude- und Wohnungszäh­lung (GWZ) 2001, die von der Statistik Austria am 15. Mai 1991 bzw. am 15. Mai 2001 durchgeführt wurden. (In Zukunft werden an Stelle der konventionellen Gebäude- und Wohnungszählungen Aus­wertungen aus dem im Aufbau befindlichen Gebäude- und Wohnungsregister treten.)

Die Gebäude- und Wohnungszählung 2001 knüpft an die Tradition der fünf Häuser- und Wohnungs­zählungen an, die seit 1951 zum Beginn des jeweiligen Jahrzehntes abgehalten wurden. Erhoben werden dabei die Zahl der Wohnungen „mit Hauptwohnsitzangabe“ (mindestens eine Person hatte in dieser Wohnung ihren Hauptwohnsitz, zusätzlich konnten auch Nebenwohnsitze gegeben sein), die Zahl der Wohnungen „nur mit Nebenwohnsitzangabe“ (in dieser Wohnung hatte keine Person den Hauptwohnsitz, jedoch eine oder mehrere Personen einen Nebenwohnsitz) sowie die Zahl der Woh­nungen „ohne Wohnsitzangabe“ (in dieser Wohnung hatte niemand einen Haupt- oder Nebenwohn­sitz, eine geringfügige Benützung konnte jedoch vorliegen).

Die Karte zeigt die räumliche Verteilung der Zahl der Wohnungen nach Gemeinden (Größe der Quad­rate) sowie die Veränderung der Zahl der Wohnungen 1991-2001 (Flächenfüllung). Die Darstellung zeigt deutlich das Übergewicht der Städte (rund 24% aller Wohnungen in der Steiermark konzentrieren sich auf die Landeshauptstadt Graz), aber auch die Siedlungsachsen (Grazer und Leibnitzer Feld).
Die Veränderung der Zahl der Wohnungen ist einer der vielen Indikatoren zur Darstellung der regio­nalen Dynamik. Die Zahl der Wohnungen hat in der Steiermark im letzten Jahrzehnt um ca. 63.000 zuge­nommen und betrug 2001 532.470. Dies entspricht einer Veränderung von 13,4% gegenüber 1991 (Österreich: 13,9%).

Die Veränderung der Zahl der Wohnungen nach politischen Bezirken zeigt hohe Zunahmen vor allem im Umlandbezirk der Landeshauptstadt Graz (+24,1%), im Bezirk Leibnitz (+22,0%) sowie in den Bezirken der Oststeiermark.

Die Zahl der Wohnungen nach Gebäudetypen zeigt, dass sich im steirischen Durchschnitt rund 55% aller Wohnungen in Gebäuden mit ein oder zwei Wohnungen befinden und etwa 45% in Gebäuden mit drei und mehr Wohnungen (Österreich ohne Wien: 61% bzw. 39%, Österreich gesamt: 49% bzw. 51%).

Betrachtet man die Veränderung der Zahl der Wohnungen nach Gebäudetypen, so zeigt sich, dass sich im steirischen Durchschnitt etwa 58% aller neu hinzugekommenen Wohnungen in mehrgeschoßi­gen Gebäuden bzw. Gebäuden mit drei oder mehr Wohnungen befinden. Die Veränderung der Zahl der Wohnungen nach Gebäudetypen zeigt auf Bezirksebene einige regionale Unterschiede. In den Städten dominiert naturgemäß der mehrgeschoßige Wohnbau, in manchen ländlicheren Bezirken entfällt der weitaus größere Anteil an allen hinzugekommenen Wohnungen auf solche, die in Gebäuden mit nur einer oder zwei Wohnungen liegen.

Ein wichtiger Indikator für die Wohnqualität ist die Belagsdichte, gemessen als Wohnnutzfläche je BewohnerIn. Sie wird durch die durchschnittliche Wohnungsgröße und die durchschnittliche Haus­haltsgröße bestimmt. 2001 lag die durchschnittliche Wohnnutzfläche je BewohnerIn bei 38m², das sind um etwa 6m² mehr als noch 1991. Die pro Kopf in Anspruch genommene Wohnnutzfläche ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich angewachsen, eine weitere Zunahme ist zu erwarten. Die Ursachen dafür liegen nicht nur in den höheren Komfortansprüchen, sondern vor allem in der stark schrumpfen­den Zahl der Personen pro Haushalt. Weniger Kinder pro Familie, frühere Haushaltsgründungen und immer mehr Einpersonenhaushalte führen dazu, dass Zuwächse an privaten Haushalten (und damit Wohnungs- und Baulandbedarf) auch dort auftreten, wo die Zahl der EinwohnerInnen sinkt. Regionale Unterschiede ergeben sich durch die historisch gewachsene Familien- und Wohnungsstruktur. Hohe Wohnnutzflächen finden sich in den Umgebungsbezirken der Städte mit einem hohen Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern, niedrige vor allem in ländlich geprägten Bezirken.
 
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