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Grundlagenkarten Regionales Entwicklungsprogramm Mürzzuschlag

Durch eine Reihe von räumlich differenziert ausgeprägten Indikatoren wie Verkehrsbelastung, Verkehrsanbindung, ökologische Wertigkeit etc. werden die abstrakten Grundsätze und Ziele des Raumordnungsgesetztes auf die Planungsregion heruntergebrochen und die bestgeeignetsten Flächen für verschiedene Bodennutzungen ermittelt.
 

Indikator Flächenkonfiguration/Zerschneidung

Bauland und Infrastrukturen segmentieren Räume und beeinflussen damit ihre Funktionalität und Nutzbarkeit.

Zielformulierungen:
Die Nutzung von Grundflächen hat unter Beachtung eines sparsamen Flächenverbrauches, einer wirtschaftlichen Aufschließung sowie weitgehender Vermeidung gegenseitiger nachteiliger Beeinträchtigungen zu erfolgen. Die Zersiedelung der Landschaft ist zu vermeiden. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F.; §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 2)
Gestaltung und Erhaltung der Landschaft sowie Schutz vor Beeinträchtigungen, insbesondere von Gebieten mit charakteristischer Kulturlandschaft oder ökologisch bedeutsamen Strukturen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 4)

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Indikator Wald/Waldfunktionen

Waldflächen erfüllen regional bedeutsame wirtschaftliche und überwirtschaftliche Funktionen.

Zielformulierungen:
Die Qualität der natürlichen Lebensgrundlagen ist durch sparsame und sorgsame Verwendung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft zu erhalten und soweit erforderlich nachhaltig zu verbessern. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 1)
Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) für eine leistungsfähige Land- und Forstwirtschaft (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6e)

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Indikator Landschaftsräume - Landschaftsschutzgebiete

Die Eigenart und Schönheit besonderer Landschaften ist bei allen raumbedeutsamen Maßnahmen zu berücksichtigen.

Zielformulierung:
Gestaltung und Erhaltung der Landschaft sowie Schutz vor Beeinträchtigungen, insbesondere in Gebieten mit charakteristischer Kulturlandschaft oder ökologisch bedeutsamen Strukturen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 4)

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Indikator seltene Arten/hochwertige Pflanzen- und Tierlebensräume

Wichtige und seltene Tier- und Pflanzenlebensräume haben eine hohe ökologische Ausgleichsfunktion und dienen der Erhaltung des Landschaftscharakters.

Zielformulierungen:
Entwicklung der Siedlungsstruktur (...) unter Berücksichtigung der ökologischen (...) Tragfähigkeit (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2)
Gestaltung und Erhaltung der Landschaft sowie Schutz vor Beeinträchtigungen, insbesondere in Gebieten mit charakteristischer Kulturlandschaft oder ökologisch bedeutsamen Strukturen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 4)

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Indikator Grundwasserschutz

Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser wird durch die Ausweisung von Schon- und Schutzgebieten gesichert.

Zielformulierung:
Die Qualität der natürlichen Lebensgrundlagen ist durch sparsame und sorgsame Verwendung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft zu erhalten und soweit erforderlich nachhaltig zu verbessern. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 1)

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Indikator hochwertige Lagerstätten mineralischer Rohstoffe

Gebiete mit Rohstoffvorkommen, die unter den heutigen Bedingungen für eine wirtschaftliche Nutzung in Frage kommen.

Zielformulierung:
Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) mit überörtlich bedeutsamen Rohstoffvorkommen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6f)

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Indikator ÖV Erschließung

Große Teile der Bevölkerung verfügen über kein eigenes KFZ. Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen.

Zielformulierung:
Entwicklung der Siedlungsstruktur (...) im Einzugsbereich öffentlicher Verkehrsmittel (...).
(Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 2)

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Indikator Verkehrserschließung

Die (hochrangige) Verkehrsinfrastruktur wirkt sich auf die Standortqualität aus.

Zielformulierung:
Die Ordnung benachbarter Räume sowie raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen aller Gebietskörperschaften sind aufeinander abzustimmen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 3)

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Indikator Verkehrsbelastung

(Hochrangige) Verkehrsinfrastruktur führt zu Lärmbelastung in umliegenden Gebieten.

Zielformulierung:
Die Nutzung von Grundflächen hat unter Beachtung (...) weitgehender Vermeidung gegenseitiger nachteiliger Beeinträchtigungen zu erfolgen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 2)

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Indikator Siedlungsschwerpunkte

In zentralen Orten und Ortskernen besteht ein konzentriertes Angebot an Dienstleistungseinrichtungen für die Versorgung der Bevölkerung.

Zielformulierung:
Entwicklung der Siedlungsstruktur

  • nach dem Prinzip der gestreuten Schwerpunktbildung (dezentrale Konzentration)
  • im Einklang mit der anzustrebenden Bevölkerungsdichte eines Raumes,
  • unter Berücksichtigung der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Tragfähigkeit,
  • von innen nach außen,
  • unter Wiedernutzbarmachung von abgenutzten Baugebieten,
  • durch Ausrichtung an der Infrastruktur,
  • im Einzugsbereich öffentlicher Verkehrsmittel,
  • unter Berücksichtigung sparsamer Verwendung von Energie und vermehrten Einsatz erneuerbarer Energieträger,
  • unter Vermeidung von Gefährdung durch Naturgewalten und Umweltschäden durch entsprechende Standortauswahl. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 2)
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      Indikator Baulandwidmungen

      Auf die bestehende Verteilung der Baugebiete ist bei allen Neuausweisungen als Nachbarschaftsindikator zu achten.

      Zielformulierungen:
      Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere für Wohnsiedlungen (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6a)
      Die Zersiedlung der Landschaft ist zu vermeiden. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 2)
      Entwicklung der Siedlungsstruktur

    • nach dem Prinzip der gestreuten Schwerpunktbildung (dezentrale Konzentration)
    • im Einklang mit der anzustrebenden Bevölkerungsdichte eines Raumes,
    • unter Berücksichtigung der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Tragfähigkeit,
    • von innen nach außen,
    • unter Wiedernutzbarmachung von abgenutzten Baugebieten,
    • durch Ausrichtung an der Infrastruktur,
    • im Einzugsbereich öffentlicher Verkehrsmittel,
    • unter Berücksichtigung sparsamer Verwendung von Energie und vermehrten Einsatz erneuerbarer Energieträger,
    • unter Vermeidung von Gefährdung durch Naturgewalten und Umweltschäden durch entsprechende Standortauswahl.
      (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 2)

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        Eignungsflächen/Flächenanspruch Landwirtschaft

        Günstige naturräumliche Voraussetzungen für Ackerbau bzw. Grünlandwirtschaft und große, zusammenhängende landwirtschaftliche Nutzflächen führen zu einem hohen landwirtschaftlichen Produktionsniveau.

        Zielformulierung:
        Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) für eine leistungsfähige Land- und Forstwirtschaft (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6e)

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        Eignungsflächen/Flächenanspruch Industrie/Gewerbe

        Großflächig ebene Bereiche mit hochwertiger Infrastruktur und keinen Nachbarschaftskonflikten weisen gute Standortvoraussetzungen für Industrie und Gewerbe auf.

        Zielformulierungen:
        Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) Gewerbe- und Industriebetriebe (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6b)
        Entwicklung der Wirtschafts- und Sozialstruktur der Regionen des Landes unter Bedachtnahme auf die jeweiligen räumlichen und strukturellen Gegebenheiten. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 1)

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        Eignungsflächen/Flächenanspruch Grünzone

        Gebiete mit hoher ökologischer Wertigkeit bzw. kleinklimatischer Ausgleichsfunktion bzw. Hochwasserretention und –abflußfunktion

        Zielformulierung:
        Gestaltung und Erhaltung der Landschaft sowie Schutz vor Beeinträchtigungen, insbesondere von Gebieten mit charakteristischer Kulturlandschaft oder ökologisch bedeutsamen Strukturen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 4)

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        Eignungsflächen/Flächenanspruch Rohstoffgewinnung

        Konfliktbereinigte Gebiete mit hochwertigen Rohstoffvorkommen

        Zielformulierung:
        Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) mit überörtlich bedeutsamen Rohstoffvorkommen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6f)

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        Eignungsflächen/Flächenanspruch Siedlungsentwicklung

        Ein konzentriertes Angebot von Dienstleistungseinrichtungen, das mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist, bietet der Bevölkerung günstige Wohn- und Arbeitsbedingungen.

        Zielformulierungen:
        Nutzung von Grundflächen unter Beachtung eines sparsamen Flächenverbrauchs und einer wirtschaftlichen Aufschließung. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 2)
        Entwicklung der Siedlungsstruktur

      • nach dem Prinzip der gestreuten Schwerpunktbildung (dezentrale Konzentration),
      • von innen nach außen,
      • im Einzugsbereich öffentlicher Verkehrsmittel
        (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 2)

        Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen und privaten Gütern und Dienstleistungen in zumutbarer Entfernung durch
      • Entwicklung einer entsprechenden Siedlungsstruktur
        (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 3)

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