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Standortverordnungen nachROG § 23a Abs. 7 Stmk.

Gutachten zur Handelsstruktur mit nachstehender Gliederung

Prüfung der Auswirkungen von Vorhaben für Einkaufszentren auf:
      • die Bedachtnahme der Funktionsfähigkeit zentraler Orte und deren angestrebte
         Siedlungsstruktur,
      • die Einordnung von Teilräumen in die Entwicklung des Gesamtraumes,
      • einen genügend großer Einzugsbereich und die Sicherung einer ausreichenden
         Nahversorgung

Diese Punkte sind in einem Gutachten zur Handelsstruktur mit nachstehender Gliederung aufzubereiten:

1. Einkaufszentrumvorhaben
      • Standort des Vorhabens
      • geplante Verkaufsfläche, Hauptwarengruppen (Kurzfristbedarf, Auswahl-bedarf,
        davon Bekleidung, Wohnungseinrichtung, sonstiger Hausrat,sonstiger
        Auswahlbedarf, eventuell nach wesentlichen Sortiments-bereichen), mit/ohne
        Lebensmittelangebot (Anmerkung: Drogerien zählen auf Grund ihres Sortiments zum
        Lebensmittelangebot), abschätzbare Umsatzleistung (geschätzter Gesamtumsatz),
        Erwerbsmöglichkeiten
      • bei Erweiterungen bestehender Betriebe auch Verkaufsfläche, Sortimentstruktur
        sowie Umsatz des Bestandes

2. Einzugs- und Verflechtungsbereich
      • Einzugsgebiet des Vorhabens mit allfälliger Differenzierung nach Teilzonen aufgrund
        der abschätzbaren Intensität der Kundenanbindung bzw. Markt- durchdringung
        (mit Angabe der Ermittlungsparameter)
      • Zentralörtliche Funktion der Standortgemeinde und sonstige zentrale Orte im
        Einzugsgebiet

3. Projektspezifische Kaufkraftdaten
      • Kaufkraftkennziffern (Kaufkraftkoeffizienten) im Einzugsgebiet
      • Einzelhandelsrelevante Pro-Kopf-Ausgaben nach Hauptwarengruppen (eventuell 
         nach wesentlichen Sortimentsbereichen, siehe oben)
      • Kaufkraftpotentiale im abgegrenzten Einzugsgebiet insgesamt und seinen
        Teilzonen (nach Hauptwarengruppen siehe oben, eventuell nach wesentlichen
        Sortimentsbereichen)

4. Bestehende Versorgungsstruktur
       • Bestehende Einzelhandelsstruktur bzw. wesentliche Versorgungsstandorte im 
         Einzugsgebiet
       • vorhandene Verkaufsflächenausstattung nach Hauptwarengruppen (abgestimmt 
         auf das jeweilige Vorhaben, eventuell nach wesentlichen Sortimentsbereichen) in
         den zentralen Orten und sonstigen Gemeinden des Einzugsgebietes und Teilzonen

5. Umsatzherkunft des geplanten Projektes
      • Umsatzherkunft differenziert nach den Teilzonen des abgegrenzten 
         Einzugsgebietes
      • Kaufkraftabschöpfungsquoten im abgegrenzten Einzugsgebiet und seinen Teilzonen
         nach Hauptwarengruppen (eventuell nach wesentlichen Sortimentsbereichen)

6. Auswirkungen auf die bestehende Versorgungsinfrastruktur und zentrale Orte 
       • Darstellung der abschätzbaren Umsatzumverteilung bezogen auf die bestehende
         Versorgungsinfrastruktur in den einzelnen Teilzonen und den zentralen Orten des
         Einzugsgebietes (differenziert nach Hauptwaren-gruppen, eventuell nach
         wesentlichen Sortimentsbereichen)
              - absolut (in Mill. €)
              - relativ (in %) bezogen auf den relevanten Branchenumsatz
       • Bewertung der Auswirkungen auf die Versorgungsstruktur in den Gemeinden im
         Einzugsgebiet
       • Bewertung der Auswirkungen auf die Nahversorgung insbesondere
         Lebensmittelangebot im Einzugsgebiet
       • Bewertung der Vereinbarkeit mit Festlegungen (Zielen und Maßnahmen)
         vorliegender Planungsinstrumente (Landesentwicklungsprogramm,
         Sachprogramme, Regionale Entwicklungsprogramme, räumliche
         Entwicklungskonzepte)

7. Zusammenfassende Beurteilung 
       • Zusammenfassende Bewertung der Verträglichkeit des Vorhabens

 
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