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Ziel 3 ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013

Das EU geförderte ETZ-Programm (Europäische Territoriale Zusammenarbeit) unterstützt grenzüberschreitende Kooperationsprojekte im Grenzraum Österreich-Ungarn. Ziel des Programms ist es die grenzüberschreitenden wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Kontakte im Grenzraum Österreich-Ungarn zu intensivieren um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die regionalen Disparitäten zu vermindern.
 
Österreich und Ungarn verbindet eine lange Geschichte im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Der fortwährende Austausch zwischen den Ländern ist für die Menschen und Unternehmen zur Selbstverständlichkeit geworden. Diese positive Entwicklung soll weiter gefördert werden. Mit Hilfe dieses Programms können deshalb Projekte mitfinanziert werden, die gemeinsam entwickelt werden und eine nachhaltige und innovative Nutzung des gemeinsamen Potentials und der Chancen in der Region bewirken.

Prioritäten und Maßnahmen
Thematisch gibt es zwei Kooperationsbereiche - die sogenannten Prioritäten - auf die sich die Unterstützung des Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Österreich-Ungarn konzentriert, wobei jede Priorität eigene Ziele und Aktivitätsfelder enthält. Um Förderungen für Ihr grenzüberschreitendes Projekt zu erhalten, muss es in die vorgegebenen Prioritäten und Aktivitätsfelder des Programms sowie zu deren Zielen passen.
  • Priorität 1: Innovation, Integration und Wettbewerbsfähigkeit
  • Priorität 2: Nachhaltige Entwicklung und Erreichbarkeit

Wie hoch sind Budget und Förderung?
Das Programm zur grenzüberschreitenden Kooperation Österreich-Ungarn wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Seitens der EU werden EFRE-Mittel in Höhe von über 82 Mio EURO zur Verfügung gestellt. Insgesamt beträgt das Programmbudget rund 101 Mio EURO. Die verbleibenden Mittel werden von den Mitgliedsländern Österreich und Ungarn bereitgestellt. Projekte werden von der Europäischen Union bis zu maximal 85% ihrer Gesamtsumme gefördert. Als Voraussetzung gilt eine finanzielle Mitbeteiligung der öffentlichen Hand, die als nationale Ko-Finanzierung mindestens 15% betragen muss.

Wer kann ProjektpartnerIn sein?
Als Lead PartnerIn oder PartnerIn können folgende Rechtspersönlichkeiten fungieren:
• öffentliche und öffentlichkeitsnahe Institutionen
• Non-Profit Organisationen
• andere Institutionen, die auf Projektebene im öffentlichen Interesse handeln. Solche wären beispielsweise: Bundes- und Landesstellen, Gemeinden, Universitäten, mehrheitlich von öffentlichen Institutionen finanzierte und kontrollierte Einrichtungen, gemeinnützige Non-Profit Organisationen und Vereine.

Nicht förderfähig sind ...
• Privatpersonen, Politische Parteien, direkte Zuschüsse an Einzelunternehmen und im Rahmen eines Projektes stattfindende gewinnorientierte Aktionen.

Voraussetzung für ein erfolgreiches grenzüberschreitendes Projekt:
Projektpartnerschaft zwischen zumindest einer österreichischen und einer ungarischen Organisation, wobei einer der ProjektpartnerInnen die Lead Partnerschaft (Federführung im Projekt) übernehmen muss. Die Lead Partner-Organisation koordiniert die Projektentwicklung, kümmert sich um die Vollständigkeit und reicht den Antrag beim Technischen Sekretariat ein. Sie ist verantwortlich für die Abwicklung des gemeinsamen Projekts und zuständig für das Projektmanagement. Außerdem ist sie alleinige Ansprechpartnerin für das Programm-Management und alleinige Vertragspartnerin der Verwaltungsbehörde. Was ein grenzüberschreitendes Projekt noch ausmacht? Vorbereiten, durchführen, finanzieren und arbeiten - und das alles gemeinsam!

Wo erstreckt sich das förderfähige Programmgebiet?
Die entsprechende Lage Ihres Projekts ist die erste Voraussetzung für eine mögliche Förderung. Liegt Ihr Projekt im Kernraum des Programmgebietes oder werden Aktivitäten in an den Kernraum direkt angrenzenden Regionen umgesetzt (NÖ Süd bzw. Oststeiermark), so kann die Förderbeteiligung an EU-Mitteln bis zu 85% der förderfähigen Gesamtprojektkosten betragen. Das Kerngebiet umfasst folgende acht NUTS III Regionen: Wien, Wiener Umland-Südteil, Nord-, Mittel- und Südburgenland, Gyor-Moson-Sopron, Vas and Zala.

Wie kommt man von der Idee zum Projektantrag?
Projektideen können jederzeit mittels entsprechendem Formular beim Technischen Sekretariat bekannt gegeben werden. Die programmverantwortlichen Stellen geben Ihnen Rückmeldung, ob Ihre Idee im Einklang mit den Programmzielen ist und unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihres Projektantrags. Wenn Sie eine konkrete Projektabsicht verfolgen, informieren Sie sich bitte auf unserer Programm-Website, die alle wichtigen Unterlagen für Sie zum Download bereit hält, und wenden Sie sich an einen der angeführten Kontakte.

Ansprechpartner in der Steiermark:
Regionale Koordinierungsstelle (RK)

Hannes Klug
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 7, Landes- und Gemeindeentwicklung
Trauttmansdorffgasse 2
A-8010 Graz
Tel: + 43(0)-316-877-2170
Fax: + 43(0)-316-877-3711
Email: johann.klug@stmk.gv.at
Web: http://www.raumplanung.steiermark.at/

 

DI Sabina Cimerman
Email: sabina.cimerman@stmk.gv.at
Tel: +43(0)-316-877-5833
Fax: + 43(0)-316-877-3711

 

Mag. Günther Monschein
Email: guenther.monschein@stmk.gv.at
Tel: +43(0)-316-877-5476
Fax: +43(0)-316-877-3711

 
    
 

 

 

 

Download:
Ziel 3 ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013 ( 198,5 kB pdf) Externe Verknüpfung >>

 
 
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