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HEALTH_ Länderübergreifende Informationsdrehscheibe - Energie- und Ressourceneffizienz im Gesundheitswesen

Ziel 3 ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013

HEALTH Workshop im LKH Oberpullendorf im Burgenlaned © HEALTH
HEALTH Workshop im LKH Oberpullendorf im BurgenlanedHEALTH Workshop im LKH Oberpullendorf im Burgenlaned
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Jedes Gesundheitssystem ist kostenintensiv. Ein Krankenhausbetrieb hat, um seine Patienten optimal zu versorgen, einen hohen Einsatz an Gütern und Energie, die effizient und ressourcen- und umweltschonend eingesetzt werden müssen. Untersuchungen in deutschen Krankenhäusern haben gezeigt, dass 40 % der Energiekosten eingespart werden können und für die Hälfte dieser Einsparungen nur geringe Investitionen notwendig sind. Durch den hohen Anteil an Einmalartikeln und durch die Verwendung im medizinischen Bereich entsteht überdurchschnittlich viel und zum Teil auch gefährlicher Abfall, der entsorgt werden muss. Es gilt durch intelligente Umweltsysteme und moderne Logistik in diesen Bereichen Einsparungen bei gleichbleibender Qualität der Versorgung aufzuzeigen und zu nutzen.

Das Projekt HEALTH hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen und dem ungarischen Gesundheitswesen zu installieren. Die Informationsdrehscheibe legt das Hauptaugenmerk auf eine grundsätzliche Qualitätsverbesserung und Harmonisierung in den drei Bereichen Aus- und Weiterbildung, Energie- und Ressourcenmanagement. Obwohl es große regionsbedingte Unterschiede in den Strukturen des Gesundheitswesens von Österreich und Ungarn gibt, birgt das die Chance voneinander und miteinander zu lernen. Es werden Konzepte für ein Aktionsprogramm gemeinsamer Lehrgänge sowie ein Pilotmasterprogramm „Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen" erarbeitet. Energieeinsparungspotentiale werden erhoben und die Umsetzung von ausgearbeiteten Maßnahmen initiiert, sowie eine Beurteilung der Abfallwirtschaft mittels Input-Output-Analyse vorgenommen und Abfallvermeidungskonzepte und deren Umsetzung eingeleitet. Die Erfahrungen von acht teilnehmenden Krankenhäusern aus Wien, dem Burgenland, der Steiermark sowie Sopron, Zalaegerszeg und Szombathely werden transferfähig aufbereitet, um für die gesamte Region die Visionen eines patientenorientiertes, kosteneffizientes Gesundheitswesen mit hohen Qualitätsansätzen zu verwirklichen.

 

Interview mit Direktor Nikolaus Koller, Betriebsdirektor LKH Bruck:

Dir.Koller © HEALTH
Dir.Koller
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Was ist das herausragende Ergebnis/Erfolgserlebnis von HEALTH für Sie bisher?
Es ist sicherlich schwierig, EIN einzelnes Erlebnis zu nennen. Jeder kleine Schritt, der zum Gelingen des Projektes beiträgt, ist ein Erfolgserlebnis. Besonders beeindruckend finde ich es aber, wenn z.B. Energiesparmaßnahmen am Arbeitsplatz - in diesem Falle im Krankenhaus - von den MitarbeiterInnen so gut angenommen werden, dass diese Maßnahmen auch im Privatbereich Anwendung finden. Eine solche hohe Akzeptanz spiegelt für mich den Sinn eines Projektes wieder und dies ist sicherlich ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Was sind die nächsten Schritte und was erwarten Sie noch von HEALTH?
Erwähnenswert ist hier vor allem die am 8. Juni 2011 geplante Projektkonferenz mit dem Titel "Von der Abfallwirtschaft zum effizienten Einsatz der Ressourcen im Gesundheitswesen" im Landeskrankenhaus Bruck/Mur, bei der namhafte Vortragende zum Thema "Abfall" referieren. Neben einem österreichischen und ungarischen Normen-Vergleich hinsichtlich medizinischer Abfälle ist auch eine Besichtigung im LKH Bruck/Mur geplant, bei der das dort angewandte Konzept der Abfallwirtschaft vorgestellt wird. Besonders wichtig für das Gelingen eines länderübergreifenden Projektes ist eine aktive Informationspolitik. Nur so können die gesetzten Ziele erreicht werden. Aus diesem Grund richten sich die Erwartungen vor allem auf einen gut funktionierenden Informationsaustausch zwischen den Partnern.

Welchen Nutzen haben die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das ETZ-Programm im Gesundheitsbereich die Steiermark?
Es gibt immer wieder Bereiche, in denen andere "besser" sind oder in denen eingefahrene Denkweisen den Alltag bestimmen. Das Aufzeigen dieser und das Voneinander Lernen spielen eine wesentliche Rolle im Projekt. Gerade im Gesundheitswesen finden laufend Veränderungen statt und nur durch ständige Verbesserungen kann eine optimale Versorgung unter Einhaltung von wirtschaftlichen Aspekten gewährleistet werden.

Weitere Infos:

Externe Verknüpfung Health-Projekt
Externe Verknüpfung Raumplanung Steiermark

 
 
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