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KNEIPP verbindet - Bilaterale Gesundheitsförderung & Tourismusentwicklung im Zeichen des klassischen Naturheilverfahrens nach Sebastian Kneipp

Ziel 3 ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013

Kneipp Aktiv Park 
Kneipp Aktiv Park
 

Die Regionen „Kneipp Aktiv Park Mittleres Feistritztal" in der Oststeiermark und die Gesundheitsregion Vasi Hegyhát im ungarischen Komitat Vas arbeiten bereits seit 3 Jahren eng zusammen, um ein gemeinsames Kneipp-Projekt umzusetzen. Die im Projekt teilnehmenden Gemeinden in Ungarn und Österreich verfügen über ähnliche wirtschaftliche Charakteristiken, allerdings gibt es auf ungarischer Seite noch keine Kneipp-Anlagen, wie sie der Kneipp Aktiv Park Mittleres Feistritztal bereits errichtet hat. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stellen sich die beiden Regionen nun der Herausforderung, ihr jeweiliges gesundheitliches und touristisches Angebot basierend auf ihrem lokalen Natur- und Kulturerbe gemeinsam (weiter) auszubauen.

Ziel der Kooperation ist der Aufbau einer österreichisch-ungarischen Plattform, die den aktiven Knowhow-Transfer ermöglicht. So können Erfahrungen und Fachwissen ausgetauscht werden, um beispielsweise Analogien beim Bau der Kneippanlagen in Ungarn zu gewährleisten; dies ist Voraussetzung dafür, künftige grenzüberschreitende Dienstleistungsangebote abzustimmen und zu aktivieren. Weiters soll ein adäquates Angebot im Bereich der Bildung und Qualifizierung (z.B. für Ärzte, Physiotherapeuten, Kinder und Jugendliche, ExpertInnen aus Tourismus / Gesundheitswirtschaft, etc.) erarbeitet werden, um gemeinsam innovative, gesundheitstouristische Angebote entwickeln zu können.

Die thematische und marketingorientierte Verschränkung der touristischen Angebote zum Thema Kneipp in beiden Regionen kann besonders für die wirtschaftlich benachteiligte Kleinregion Vasi Hegyhát zum Katalysator werden. Die geplanten Entwicklungsmaßnahmen werden die Anziehungskraft der Region erhöhen und bieten der Bevölkerung Mitwirkungsmöglichkeit sowie zusätzliche Einkommensquellen. Dies kann positive Effekte besonders auf die Beschäftigungsquote der Frauen sowie Perspektiven für die benachteiligten Familien in der Region mit sich bringen. Aber auch im Kneipp Aktiv Park Mittleres Feistritztal (KAP MF) wird durch weitere Aufklärungsmaßnahmen zum Thema „Kneipp", dem überarbeiteten Leitbild entsprechend, eine breite Basis zur Identifikation der Bevölkerung entwickelt.

 

 

Interview mit Bürgermeister Josef Rath, Gemeinde Großsteinbach

Bgm.Josef Rath, Gemeinde Großsteinbach © Kneipp Aktiv Park
Bgm.Josef Rath, Gemeinde Großsteinbach
© Kneipp Aktiv Park
 

Was ist das herausragende Ergebnis/Erfolgserlebnis von „KNEIPP verbindet" für Sie bisher?

Aus Sicht der Gemeinde ist das Thema „Gesundheit" im Besonderen für unsere heutige Jugend ein wesentlicher Faktor. Durch das Projekt „Kneipp verbindet" gehen für den Kneipp Aktiv Park Mittleres Feistritztal (KAP MF) besondere Impulse aus. Wir erkennen nun viel klarer, was wir in den letzten Jahren an Infrastruktur geschaffen haben und was wir unserer Bevölkerung anbieten können. Einen besonderen Stellenwert nimmt in unserer Gemeinde die Volksschule ein, die mit ihrem „Kneipp Gesundheitsprogramm" ein Vorbild für weite Teile unseres Landes ist. Schulinspektoren aus ganz Österreich besuchten diese Schule, um das Modell der Gesundheitserziehung für Kinder kennen zu lernen.


Was sind die nächsten Schritte und was erwarten Sie noch von KNEIPP verbindet?

Unser Ziel ist, den Menschen das „Kneippsche Gedankengut" näher zu bringen und auch die Partnerschaft mit unserem ungarischen Projektpartner auszubauen, zu pflegen und sie durch unser Know-How zu unterstützen. Es ist uns auch klar, dass wir die Öffentlichkeitsarbeit forcieren müssen, um die „Lebensstilmedizin Kneipp" sichtbar zu machen. Für die Zukunft erwarten wir uns, dass das im Laufe des Jahres 2012 auslaufende Projekt durch ein neues weitergeführt werden kann, um die begonnenen Maßnahmen fortzusetzen. Wir wollen die Kneipplehre weiter in die Bevölkerung hineintragen, um die begonnenen Aktivitäten auch im Sinne des Tourismus zukunftsfähig weiterentwickeln zu können.


Welchen Nutzen haben die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das ETZ-Programm bei der touristischen Positionierung der Kneipp-Philosophie für die Steiermark?

Der seit 2004 entwickelte Kneipp Aktiv Park Mittleres Feistritztal (KAP MF) ist im Augenblick die einzige Region weltweit, die mit ihren einzigartigen, künstlerisch gestalteten, Kneippanlagen Voraussetzungen für interaktive und erlebnisreiche Gesundheitsvorsorgeeinrichtungen schafft. Diese werden von der heimischen Bevölkerung genutzt, sprechen aber auch Gäste aus nah und fern an. Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der ungarischen Region um Vasvar in den Bereichen Ausbildung, Qualifizierung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit wird die touristische Positionierung mit Kneipp einen immer höheren Stellenwert bekommen. Dies gelingt aber nur durch die kontinuierliche Abstimmung mit den Tourismusverantwortlichen und unter Mitwirkung der Bürgermeister der 13 Gemeinden. Damit kann das Thema „Gesundheitsurlaub" auch bei uns immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Weitere Infos:
Externe Verknüpfung Raumplanung Steiermark 

 
 
RECOM 
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http://sk-at.eu/at-hu/de/news.php 
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European Union 
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Projektlogo © Kneipp Aktiv Park
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