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CEEBEE – Center of Excellence für Energieoptimiertes Bauen und Erneuerbare Energie

Ziel 3 ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013

Oststeiermarkhaus7 © Bernhard Bergmann
Oststeiermarkhaus7Oststeiermarkhaus7
© Bernhard Bergmann
 

Die Entwicklung hin zu einer ökonomisch, ökologisch und sozial verträglichen Energieversorgung bei gleichzeitiger Reduzierung des Energiebedarfs ist wohl eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dieser Herausforderung hat sich das grenzüberschreitende Projekt „CEEBEE - Center of Excellence für Energieoptimiertes Bauen und Erneuerbare Energie" gestellt: Einen der Themenbereiche mit dem größten Optimierungspotenzial stellt das Bauen und Sanieren von Gebäuden dar. Allein die Raumwärmebereitstellung verursacht einen der wesentlichsten Anteile am Gesamtenergieverbrauch. Und gerade im Themenbereich des Energieoptimierten Bauens würden aber auch marktreife, erprobte und hochwertige Technologien und Abläufe zur Verfügung stehen, die auf ihre breite und nutzbringende Anwendung warten.

Der Grund dafür liegt wohl auch daran, dass das bestehende Bildungs- und Informationsangebot kaum in Anspruch genommen wird und andererseits auch wirklich bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Formen der Information, Aus- und Weiterbildung sowie der Qualifizierung im Schwerpunktbereich „Energieoptimiertes Bauen" mit seinen verknüpften Nebenthemen der Erneuerbaren Energie, Energieeffizienz und Bewusstseinsbildung nur unzureichend vorhanden sind.

Hier setzte in den letzten 3 Jahren CEEBEE mit einer Reihe von Aktivitäten und Ergebnissen an, vom Aufbau und der Inbetriebnahme eines definierten überregionalen Bildungsnetzwerkes mit 69 KooperationspartnerInnen im Schwerpunktthema „Energieoptimiertes Bauen und Erneuerbare Energie"; der Recherche des bestehenden Bildungsangebotes und Erhebungen des vorhandenen Bildungsbedarfes; den daraus neu entwickelten grenzüberschreitenden Bildungsangeboten (insgesamt 7!); der Entwicklung eines einmaligen dreisprachigen Wörterbuches (Deutsch-Ungarisch-Englisch) mit 1200 Fachbegriffen bis hin zur Vorbereitung eines „Center of Excellence" für „Energieoptimiertes Bauen und Erneuerbare Energie" und dem Beschluss eines mehrjährigen regionalen Bildungsprogrammes.

Mit den Ergebnissen und bisherigen Erkenntnissen aus dem Projekt soll sowohl in Österreich als auch in Ungarn das technologische Wissen verstärkt den Weg in die Praxis und Umsetzung finden. Angesprochen werden vor allem die breite Bevölkerung, Verantwortliche in Gemeinden und Regionen und das ausführende und planende Baugewerbe sowie Unternehmen, die für die Umsetzung der Innovation vor Ort im Baugeschehen wesentlich sind.

 

Interview mit Christian Luttenberger, Energieregion Oststeiermark

Interviewpartner Christian Luttenberger © EU Regionalmanagement Oststeiermark
Interviewpartner Christian Luttenberger
© EU Regionalmanagement Oststeiermark
 
Was ist das herausragende Ergebnis/Erfolgserlebnis von CEEBEE für Sie bisher?
Zum Einen ist in der Projektpartnerschaft insofern ein äußerst herausfordernder Weg gewählt worden, als dass für jede einzelne Aktivität auch jedem Projektpartner Budget zur Verfügung gestellt wurde. D.h. jeder einzelne inhaltliche Punkt hat eine besondere Abstimmung mit allen Partnern verlangt, damit auch die Zusammenführung zu einem gemeinsamen Ergebnis erfolgen konnte - damit konnten aber auch die Vorgaben des Programms zum Aufbau einer grenzüberschreitenden Kooperation mehr als erfüllt werden.

Weiters sind die 7 (!) neu entwickelten grenzüberschreitenden Bildungsangebote als besonderes Ergebnis des Projektes CEEBEE zu nennen. Mit dem Bildungsanbieter Bauakademie Steiermark GmbH, der das Bildungsangebot „Passivhaus - das günstigere Wohnen" im Rahmen des Projektes entwickelt hat, konnte ein starker und äußerst kompetenter Kooperationspartner gefunden werden, der auch erstmals seinen Standort Übelbach verlassen hat und das Bildungsangebot in Fürstenfeld durchführte. Über das Projekt konnte daher auch eine erste Kooperation mit dem Bildungsstandort Fürstenfeld angeleitet werden, wo die Positionierung als Bildungsstandort für Energieoptimiertes Bauen und Erneuerbare Energie durch CEEBEE zu einer wichtigen Zielsetzung für die regionalen Entscheidungsträger wurde.

Nicht zuletzt war ein Erfolg, dass 4 Folgeprojekte aus CEEBEE entwickelt werden konnten, allen voran das äußerst wichtige und zukunftsorientierte Folgeprojekt „PHCC - Passivhouse CraftmensCourse", das auf die wichtige Umsetzungsebene der HandwerkerInnen fokussiert und derzeit ebenfalls in der Programmlinie ETZ AT-HU umgesetzt wird!

Was sind die nächsten Schritte und was erwarten Sie noch von CEEBEE?
Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus CEEBEE können die Basis für viele weitere wertvolle Aktivitäten in der Oststeiermark sein. Anhand der geführten Interviews zur Vorbereitung eines Center of Excellence mit den CEEBEE-Zielgruppen (Politik, Unternehmen mit Bedarf, Interessierte/ExpertInnen mit Know-how sowie FördergeberInnen und energierelevante Stellen) zeigte sich, dass als besonders sinnvoll und nützlich eine Art „One-Stop-Shop" für den Themenbereich erachtet wird. Interessierte sollen dort objektiv, produktneutral und umfassend alle Informationen zum Themenbereich erhalten können. Dies erfordert auch Kooperationen mit mehreren regionalen EinzelakteurInnen und wird als besonders sinnvoll erachtet. Es wird ein klare Koordinationskompetenz gefordert und die Möglichkeit der strategischen Begleitung von Umsetzungen. Die operative Umsetzung selbst soll von regionalen Experten übernommen werden. Dies könnte in Zukunft eine wesentliche Aktivität der künftigen neuen Organisationsform der Energieregion Oststeiermark sein. Die Recherchen und Ergebnisse aus CEEBEE sind dafür eine sehr wertvolle und nutzbringende Basis und der angeleitete Prozess bleibt weiter interessant und vor allem auch nach Projektende in Bewegung!
Ebenso lebt CEEBEE nachhaltig in der wiederholten Durchführung der im Projekt entwickelten Bildungsangebote weiter und natürlich auch in den in CEEBEE entwickelten Folgeprojekten wie PHCC.

Welchen Nutzen haben die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das ETZ-Programm im Kontext Ihres Projektes für die Steiermark?
Hier sind das „Voneinander Lernen", der „Know-how-Transfer", der „Kooperationsaufbau und die Vernetzung" als wesentliche Aspekte und zugleich auch als Nutzen für die Steiermark zu nennen. Sind doch allein im aufgebauten überregionalen Bildungsnetzwerk 69 ungarische und gesamt-steirische KooperationspartnerInnen in einen praxisnahen Austausch gekommen, aus dem sich wertvolle Kooperations-Kontakte entwickelt haben. Grundsätzlich sind alle Ergebnisse öffentlich und zweisprachig zugänglich und für die gesamte Steiermark nutzbar - das Wörterbuch, die Bildungsangebote, die besucht, oder aber mit den Unterlagen selbst durchgeführt werden können, und natürlich auch die Ergebnisse der Folgeprojekte, die speziell mit PHCC die wichtige Baubranche der Steiermark unterstützen wird.

 
Logo © ceebee
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Weitere Informationen:

Externe Verknüpfung www.ceebee.info

Externe Verknüpfung www.recom-huat.eu

 
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