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Kommunales Straßen- und Wegenetz

Gemeindestraßen, Interessentenwege, Privatwege

Gemeindestraßeninformationssystem

Der Datensatz "Ländliches Straßennetz" umfasst alle Straßen (Gemeindestraßen, Interessentenwege, Privatwege), die im Dauersiedlungsraum liegen oder zu bewohnten Objekten führen (ausgenommen das übergeordnete Bundes- und Landesstraßennetz).

Inventarisierung:

Die in der Steiermark rund 48.000 Weganlagen wurden und werden laufend inventarisiert und aktualisiert (Wegnamen, Straßenkategorie, Weganfang - Wegende). Damit wird gleichzeitig dem Landesstraßenverwaltungsgesetz entsprochen, das die Führung von Straßenverzeichnissen einfordert.
Externe Verknüpfung Beispiel Luftbild

Bewertung:

Der Bewertung der Weganlagen erfolgt einerseits nach Verkehrsbedeutung sowie andererseits nach Verkehrsbelastung.
Die Verkehrsbedeutung stellt die verkehrliche Bedeutung aus planerischer und netzlogischer Sicht dar und dient unter anderem dem Zwecke des Verkehrsmanagements.
Bei der Beurteilung der Verkehrsbelastung werden grundsätzlich 3 Lastklassen laut RVS (LK-L I bis LK-L III basierend auf dem Bemessungsnormlastwechsel) unterschieden. Diese stellen die Grundlage für die Bemessung und Dimensionierung ländlicher Straßen dar.
Externe Verknüpfung Beispiel Verkehrsbedeutung

Zustandserhebung:

Bei der Zustandserhebung wird als erstes nach Ausbauzuständen und des Weiteren nach Schadensbildern unterschieden:

Asphaltstraßen

  • Ausbau „A" = Straßen, welche in Ordnung sind und nur einer laufenden Erhaltung bedürfen
  • Ausbau „B" = Straßen, die strukturelle Verbesserungsmaßnahmen im Bereich der Oberflächen bzw. Deckschichten benötigen
  • Ausbau „C" = Straßen, die aufgrund substanzieller Schäden neu gebaut werden müssen

Schotterstraßen und unbefestigte Zufahrten
Externe Verknüpfung Beispiel Zustandsbewertung

Schadensbilder:

Des Weitereren wird der Straßenzustand mit den entsprechenden Schadensbildern wie Ausmagerungen, Spurrinnen, Setzungen/Verdrückungen, Netzrisse, Längsrisse, Querrisse, Randschäden, Rutschungen abgebildet.

 

Anwendungen

  • Basierend auf diesen Daten ist es aufgrund der technischen Entwicklung möglich, durch Simulation der Zustandsprognosen und Alterungsprozesse der Weganlagen verschiedenste Modellrechnungen anzustellen. Diese wiederum bilden die Grundlage für die Festlegung optimaler Instandhaltungsstrategien und eines effizienten Erhaltungsmanagementsystems.
  • Das Datenmanagement des kommunalen Wegenetzes dient auch der möglichen Abgrenzung und Festlegung des Verbandswegenetzes für Wegerhaltungsverbände.
  • Datenbeistellung für Referate / Dienststellen des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung im Zuge von Katastropheneinsätzen, u.s.w.
  • Im Rahmen der Gemeindestrukturreform erfolgt gemeinsam mit den (neuen) Gemeinden die Aufbereitung, Festlegung, Abgrenzung, Kategorisierung und Darstellung des neuen Gemeindewegenetzes bis hin zu einer möglichen Priorisierung.
  • Erstellung digitaler und analoger Karten des ländlichen Straßennetzes entsprechend den verschiedensten Erfordnissen.
  • Führung von einheitlichen Straßenverzeichnissen in den Gemeinden gemäß den Bestimmungen des Landesstraßenverwaltungsgesetzes.

Verkehrsinformationssystem:

Die datenbankmäßige Erfassung und die Straßenverläufe werden in der österreichweiten Graphenintegrationsplattform (kurz GIP) eingearbeitet und können auch über den Digitalen Atlas abgerufen werden. Aufbauend auf diese Plattform können Routenbildungen für Verkehrsauskunft und Navigationssysteme erstellt werden und bilden einen österreichweiten Gesamtdatensatz über den Verkehr (Straßennetz und Schienennetz inklusive Haltestellen).

Weiters dient die GIP als Basis für kleinregionale und regionsübergreifende Verkehrskonzepte, Verkehrszeichenverordnungen der Bezirkshauptmannschaften, Katastropheneinsatzpläne etc.

 
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