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Wegerhaltungsverbände / Erhaltungsmanagement

Das Straßennetz des ländlichen Raumes der Steiermark umfasst rd. 26.100 km (davon ca. 18.000 km asphaltiert), das sind 48.600 Weganlagen mit rd. 7.000 Brückenobjekten, und ist somit von allen Bundesländern aufgrund der Topographie und Siedlungsstruktur mit Abstand das umfangreichste Netz und stellt ein derzeitiges Anlagevermögen von rund 2,5 Milliarden Euro dar.

Die Erhaltung der bestehenden Straßeninfrastruktur stellt für die Zukunft eine große Herausforderung an alle Beteiligten dar und verlangt eine Systematisierung der Erhaltungsplanung.

 

Erhaltungsmanagement

Unter dem Begriff Erhaltungsmanagement versteht man ein Maßnahmenpaket, durch welches die fachlich richtige Straßenerhaltung unter dem Aspekt der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet wird.

Aufgabe der Straßenerhaltung:

Die Aufgabe der Straßenerhaltung ist die Sicherung des Bestandes, Aufrechterhaltung von Verkehrssicherheit und Fahrkomfort und besteht im Wesentlichen aus der Instandhaltung und der Instandsetzung.

Durch den Verschleiß der Straßen wie tägliche Verkehrsbelastung (Abrieb, Verdrückungen, etc.), Witterung (Sonneneinstrahlung, Regen, Frost, etc.), Alterung der Baustoffe ergeben sich Auswirkungen auf Verkehrssicherheit und Fahrkomfort bis hin zur völligen Zerstörung der Straßen-Infrastruktur.

Um die hohen Kosten zur Wiederherstellung zu vermeiden wird die Strategie der bestmöglichen laufenden Instandhaltung verbunden mit einer periodisch erforderlichen Instandsetzung angewendet.

Dabei versteht man unter Instandhaltung die laufenden Erhaltungsarbeiten wie Gräben putzen, Wartung von Entwässerungsanlagen, Freihalten des Lichtraumes, Oberflächenbehandlungen - selektiv oder vollflächig, Böschungspflege, Risse - Sanierung, Schlaglöcher ausbessern, Bankettpflege und Tragfähigkeitsmessungen.

Unter Instandsetzung versteht man umfassendere Baumaßnahmen, wie Vorprofilierung und Aufbringen einer neuen Asphaltschicht sowie teilweise Tragschichtverstärkungen.

 

Wegerhaltungsverbände

Für die Erprobung eines effizienten Erhaltungsmanagements wurden in einer Pilotphase bisher 5 Wegerhaltungsverbände gegründet. Dadurch soll eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zur Abwicklung der gemeinsamen Aufgaben unter bestmöglicher Ausnutzung der vorhandenen technischen Ressourcen und Bediensteten gewährleistet werden. Des Weiteren wird auch eine Gesamtkoordination der Wegebauten in der Steiermark im Sinne einer Netzverantwortung angestrebt.

Vorteile eines Wegerhaltungsverbandes:

  • Durch die sichergestellte, flächendeckende Instandhaltung (unter Einhaltung der Auflagen und Qualitätsstandards) wird die Lebensdauer der Straßen erhöht und auf lange Sicht werden dadurch Kosten eingespart.
  • Durch eine fortwährende (und dokumentierte) Instandhaltung kann auch die Verkehrssicherheit gewährleistet werden.
  • Die Instandsetzungsmaßnahmen werden aufgrund der Dringlichkeitsreihung zum technisch und wirtschaftlich richtigen Zeitpunkt abgearbeitet und dadurch die bestmögliche Nutzung der vorhandenen Mittel sichergestellt.
  • Durch die gemeindeübergreifende Einsatzplanung und Zusammenarbeit können die vorhandenen Geräte und technischen Ressourcen wirtschaftlich eingesetzt und Neuanschaffungen auf den entsprechenden Bedarf abgestimmt, sowie die in den Verbandsgemeinden beschäftigten Bediensteten bestmöglich eingebunden werden.
  • Durch die entsprechende Planung und Koordinierung der Arbeiten in einer Region ist eine CO2-schonende Vorgangsweise gegeben.
  • Durch gemeinsame Ausschreibungen können besserer Preise erzielt und dadurch die Instandhaltungskosten verringert werden.
  • Durch die Fachkompetenz des technischen Koordinators seitens des Landes (A7 FAGW) ist eine bestmögliche Planung, Umsetzung und Überwachung gewährleistet.

Erhaltungsmodell Steiermark - Ländliches Straßennetz:

Externe Verknüpfung Erhaltungsmodell Steiermark - Ländliches Straßennetz, Qualitätsstandards
Externe Verknüpfung Erhaltungsmodell Steiermark - Ländliches Straßennetz, Dringlichkeitsreihung

 
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