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Programmplanung Österreich-Slowenien 2014-2020

Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ)

Programmierungsprozess

Die Vorbereitungen des Programmes Europäischer Territorialer Zusammenarbeit Slowenien Österreich haben mit 2013 begonnen. In Zusammenarbeit der Programmpartner aus Slowenien, Kärnten, Burgenland und Steiermark und unter Beteiligung der Europäischen Kommission werden die Sitzungen der sogenannten Task Force abgehalten. Dabei wird über die zukünftigen Kooperationsthemen, Managementstrukturen, Förderfähigkeitsregeln, usw. debattiert. Die nötigen Dokumente, wie Operationelles Programm, Partnerschaftsvereinbarung, etc. werden voraussichtlich in Zusammenarbeit mit externen Experten erstellt.

 

Fördergebiet und finanzielle Mittel

Entwurf Programmgebiet SI-AT 2014-2020 © Joanneum Research
Entwurf Programmgebiet SI-AT 2014-2020Entwurf Programmgebiet SI-AT 2014-2020
© Joanneum Research
 

Fördergebiet:

Im Rahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Österreich-Slowenien 2014-2020 werden die NUTS-3-Regionen Gorenjska, Koroška, Savinjska, Podravska, Pomurska, Osrednjeslovenska, Goriška und Zasavska in Slowenien sowie in Österreich die Oststeiermark, West- und Südsteiermark, Graz, Obersteiermark Ost, Obersteiermark West, Unterkärnten, Klagenfurt-Villach, Oberkärnten und Südburgenland kooperieren.

Finanzielle Mittel:

Laut Externe Verknüpfung Durchführungsbeschluss der Europäischen Kommission vom 16. Juni 2014, gestützt auf die Verordnung (EU) Nr. 1299/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 mit besonderen Bestimmungen zur Unterstützung des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit" aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (1), insbesondere Artikel 4, wurden für das grenzüberschreitende Programm Österreich-Slowenien 2014-2020 insgesamt EURO 47.988.355 an EFRE-Mitteln reserviert.   

 

Kooperationsthemen

Konferenz Österreich-Slowenien © SIAT
Konferenz Österreich-SlowenienKonferenz Österreich-Slowenien
© SIAT
 

Zur Auswahl zukünftiger Kooperationsthemen wird eine SWOT-Analyse des Fördergebietes durchgeführt, in weiterer Folge ist die Beteiligung der Öffentlichkeit geplant.

In einem ersten Schritt fand im Jänner 2014 eine Externe Verknüpfung Konferenz zur territorialen Zusammenarbeit zwischen den Ländern im kommenden siebenjährigen Programmzeitraum statt. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen mit Projektpartnern anderer Projekte und den Vertretern der Programminstitutionen auszutauschen sowie Ideen für potentielle Projekte zu entwickeln. 

Derzeit wird angedacht, die Kooperation auf folgende 4 Themen zu konzentrieren:

  • Stärkung von Forschung, technischer Entwicklung und Innovation
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU
  • Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz
  • Verbesserung der institutionellen Kapazitäten von öffentlichen Behörden und Interessenträgern und der effizienten öffentlichen Verwaltung
 

Zeitplan

Zeitplan Programmierung © NCP/ÖROK
Zeitplan ProgrammierungZeitplan Programmierung
© NCP/ÖROK
 

Bis Ende 2013 mussten die Operationellen Programme der Mitgliedsstaaten vorliegen und eingereicht werden, damit sie ab 01.01.2014 (rückwirkend) genehmigt werden können.

Den Rechtsrahmen bilden die per Dezember 2013 verabschiedeten Verordnungen und Zusatzdokumente, auf denen die weiterführenden Verhandlungen aufbauen. Die grenzüberschreitenden Programme müssen bis 22. September 2014 eingereicht und in Folge von der Europäischen Kommission begutachtet und bewilligt werden.

Erste Projektanträge können ab 2015 eingereicht werden.

 
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