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Tag der Europäischen Zusammenarbeit 2013

Programmrallye in Sarród, Stollenwanderung in Mežica, Chat mit Kommissar Hahn

Projektstammtisch Österreich-Ungarn 2007-2013

Anlässlich des EC Days 2013 trafen sich auch die ungarisch-österreichischen Verantwortlichen und Projektträger des Programms, um sich auf einer weniger formellen Ebene auszutauschen und die geknüpften Kontakte zu pflegen.

Nach der Begrüßung startete das Programm unmittelbar mit Programmrallye, Österreich-Ungarn-Quiz, Projekt-Memory und einer humorvollen Variante des Sprachkurses "Ungarisch für Anfänger und Fortgeschrittene". Die kreativen Teilnehmer durften sich auch im Malen mit Erdfahren versuchen...den kulinarischen Auftakt bot die Verkostung regionaler Produkte.

Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, sich am "Stammtisch" auszutauschen, für die Sportlichen standen im Anschluss Fahrräder bereit für eine Ausfahrt durch den Nationalpark Fertő-Hanság.

 
Eintrag ins Gästebuch © www.at-hu.net
Eintrag ins GästebuchEintrag ins Gästebuch
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Ungarisch für Anfänger und Fortgeschrittene © www.at-hu.net
Ungarisch für Anfänger und FortgeschritteneUngarisch für Anfänger und Fortgeschrittene
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Programm Quiz © www.at-hu.net
Programm QuizProgramm Quiz
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Gruppenfoto © www.at-hu.net
GruppenfotoGruppenfoto
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Fahrradtour im Nationalpark Fertő-Hanság © www.at-hu.net
Fahrradtour im Nationalpark Fertő-HanságFahrradtour im Nationalpark Fertő-Hanság
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I am part of it! © www.ecday.eu
I am part of it!
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Twitter: Chat mit EU-Kommissar Johannes Hahn

EU-Kommissar Johannes Hahn © www.ec.europa.eu
EU-Kommissar Johannes Hahn
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Kommissar Hahn stand am 19.09.2013 für einen Chat im Social Media Forum „Twitter" zur Verfügung. Diskutiert wurden Mehrwert und Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit europäischer Regionen.

Nachfolgend eine Auswahl der gestellten Fragen und Antworten*.

Wann werden die grenzüberschreitenden Programme für die Finanzierung neuer Projekte geöffnet?
Johannes Hahn: Mit Hilfe des Europäischen Parlements, hoffen wir, sobald wie möglich im kommenden Jahr 2014.

Warum haben Europäischer Rat und Mitgliedsstaaten eine Erhöhung der EU-Mittel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht unterstützt?
Johannes Hahn: Tatsächlich hätte auch ich gerne eine Erhöhung gesehen, allerdings ist als Erfolg zu verbuchen, dass wir eine leichte Erhöhung haben anstatt einer Kürzung.

Warum können Förderungen der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds nicht außerhalb des Stabilitäts- und Wachstumspaktes laufen?
Johannes Hahn: Wir haben Vorschläge in diese Richtung gemacht, aber Details sind noch nicht abgestimmt.

Wie können die Aktivitäten von ETZ, IPA (Instrument für Heranführungshilfe) und ENPI (Europäisches Nachbarschaftsinstrument) besser aufeinander abgestimmt werden? Hier gibt es noch immer zu wenig Kooperation und Koordination.
Johannes Hahn: Ich sehe das positiver: Wenn wir die Situation 2006-2013 mit der jetzigen Periode vergleichen, haben wir große Fortschritte gemacht. Aber es ist noch immer viel zu tun, vor allem in der Abstimmung mit den ETZ-Programmen.

Wird es eine Makroregionale Strategie für den Alpenraum ab 2014 geben? Werden neben Donauraum und Baltic Sea Region weitere Strategien angeboten?
Johannes Hahn: Makroregionale Strategien sind als Bottom-Up-Prozesse konzipiert; die Mitgliedsstaaten müssen entscheiden, ob sie eine wollen/brauchen. Im Moment gibt es neben Donauraum und Baltic Sea Region nur eine, jene für die adriatischen und ionischen Länder.

Gibt es gemeinsame Bestrebungen, den EFRE-Fonds mit Horizon 2020, dem EU-Programm für Wissenschaft und Forschung, zu verknüpfen, um regionale Innovationen zu ermöglichen?
Johannes Hahn: Ja, und wir sind wirklich froh, dass dies zum ersten Mal möglich sein wird.

Ich bin überzeugt vom Mehrwert und Nutzen der grenzüberschreitenden Programme. Aber für Projekte braucht es einfachere Abwicklungsmechanismen, um die tatsächliche Kooperationsarbeit zu stärken. Wie kommt man künftig zu besseren Projektergebnissen?
Johannes Hahn: Das ist genau das, was wir für die nächste Periode vorhaben. Wir haben die Prozesse vereinfacht, den thematischen Fokus verstärkt und die Verbindung zu den Mainstream-Programmen verbessert.

Wie können touristische Entwicklungen durch EU-Srukturfonds unterstützt werden? Eigenständig oder als Teil wirtschaftlicher Entwicklungen? Wie können Innovationen im Tourismus die Beschäftigungssituation verbessern im Zuge der Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit 2014-2020?
Johannes Hahn: Tourismus ist ein wichtiger Teil der Wirtschaft und in diesem Rahmen kann investiert werden. Die umgesetzten Maßnahmen müssen den Qualitätstourismus stärken (als einen der Top-Werte Europas)

Werden 2014-2020 Sport-Infrastruktur-Projekte möglich sein (EFRE)?
Johannes Hahn: Grundsätzlich nein, aber wenn sie zur Verbesserung der Lebensqualität in einer Region beitragen, könnten sie in Frage kommen (kein Fußballstadion!)

Gibt es nicht einige Grenzräume, die keine Unterstützung mehr nötig hätten?
Johannes Hahn: Der einzige Grenzraum, der keine Unterstützung benötigt, ist jener, der nicht existiert!
Shirin Wheeler, Pressesprecherin der Kommission: Ich kann mir keinen Grenzraum vorstellen, der nicht vom Mehrwert einer Zusammenarbeit profitiert. Aber natürlich kann sich die Art der Zusammenarbeit unterschiedlich gestalten je nach den Bedarfen der jeweiligen Regionen, Städte und Gemeinden. Die meisten finaziell größeren grenzüberschreitenden Programme decken Grenzregionen neuer Mitgliedsstaaten ab.

Warum sieht man Sie so selten in Österreich? Haben Sie es aufgegeben, den Österreichern die EU erklären zu wollen?
Johannes Hahn: Ich werde älter und weiser! Aber ich bin fast jede Woche da, um mit Bürgern zu reden.

*) Dokumentation des Chats entnommen aus: Storify free by EU Regional and Urban Policy

 

Projekttour Slowenien-Österreich 2007-2013

Marko Drofenik, Generaldirektor des Direktorats für regionale Entwicklung und europäische territoriale Zusammenarbeit (Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologi) hieß die Gäste der Projekttour zu österreichisch-slowenischen Kooperationsprojekten am 19.09.2013 anlässlich des Tages der Europäischen Zusammenarbeit 2013 in Maribor herzlich willkommen. Gemeinsam mit Laura Lajh Rauter, Leiterin der Abteilung für die Verwaltung grenzübergreifender Programme, brachen die TeilnehmerInnen zur ersten Etappe der Vor-Ort-Besichtigung auf:

Die Murfähre verkehrt seit ihrer Restaurierung wieder regelmäßig zwischen Weitersfeld und Šentilj und bringt seither Radfahrer, Touristen und in Österreich beschäftigte Slowenen von einer Murseite zu anderen.

Auch die TeilnehmerInnen der Projekttour übersetzten auf die steirische Seite, um als nächstes Ziel St. Margarethen an der Raab und den hier ansässigen Externe Verknüpfung Sozialen Biomassehof (SOBIO) anzusteuern.

Die letzte Etappe führte die Teilnehmer durch die Steiermark in das Tal von Mežica zum Info-Point des Projektes Externe Verknüpfung Geopark, und von hier zum Einstieg in den unterirdischen Stollen des Bergwerkes von Mežica. Das Gebiet des Geoparks Karawanken ist Teil des Europäischen Netzwerks der Geoparks sowie des globalen Netzwerks der UNESCO-Geoparks, was der beteiligten Region ein großes Entwicklungs- und wirtschaftlich-touristisches Potenzial bietet.

Eine Veranstaltung, mit der weitere Projektresultate vorgestellt werden und die 2012 in Form einer Projektmesse organisiert wurde, ist auch für 2014 geplant, so dass sich auch weiterhin noch die Möglichkeit bieten wird, die Ergebnisse der einzelnen Projekte kennenzulernen.

 

 
Murfähre © ABT07
MurfähreMurfähre
© ABT07
 
SOBIO © ABT07
SOBIOSOBIO
© ABT07
 
Geopark © www.si-at.eu
GeoparkGeopark
© www.si-at.eu
 
 
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