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Veranstaltung: Regionalentwicklung 2014+

Ziele, Chancen und Herausforderungen für die Regionen der Steiermark

Veranstaltung Regionalentwicklung 2014+  © Abt07
Veranstaltung Regionalentwicklung 2014+ Veranstaltung Regionalentwicklung 2014+
© Abt07
 

Die Vorbereitungen der EU-Programmplanungsperiode 2014-2020 stehen auf nationaler und regionaler Ebene kurz vor dem Abschluss. Aus diesem Anlass lud die Abteilung 7 - Landes- und Gemeindeentwicklung gemeinsam mit dem Städtebund Steiermark und dem Steiermärkischen Gemeindebund zu einer Informationsveranstaltung in das Konferenzzentrum des Flughafen Graz.
Experten der EU-Kommission, der nationalen und regionalen Ebene diskutierten den aktuellen Stand der Programmplanung und skizzierten die Chancen und Herausforderungen der Regionalentwicklung in der Steiermark.

 
Mag. Doris Kampus © Abt 07
Mag. Doris KampusMag. Doris Kampus
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In ihrer Begrüßung betonte Mag. Doris Kampus, Leiterin der Abteilung 7 Landes- und Gemeindeentwicklung, die Bedeutung der Zusammenarbeit von EU-Ebene, nationaler und regionaler Ebene, um für die beginnende Programmplanungsperiode gut vorbereitet zu sein. „Der Zeitpunkt für die Veranstaltung ist genau richtig, denn die inhaltlichen und organisatorischen Vorgaben wurden fixiert und die Träger der geplanten Projekte stehen in den Startlöchern."

 

 
Bgm. Christoph Stark © Abt 07
Bgm. Christoph StarkBgm. Christoph Stark
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Bürgermeister Christoph Stark, Vizepräsident des Steiermärkischen Gemeindebundes, wies auf die laufenden Umstrukturierungsprozesse im Land Steiermark hin und mahnte ein, dass die Menschen in der Region die Nutznießer allen Handelns bleiben müssen.

 

 
Bgm. Kurt Wallner © Abt 07
Bgm. Kurt WallnerBgm. Kurt Wallner
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Bürgermeister Kurt Wallner, Landesvorsitzender des Steiermärkischen Städtebundes, forderte in seiner Begrüßung, dass in der Regionalentwicklung in der Steiermark auf die Anliegen der Städte und Stadtregionen verstärkt Bedacht genommen werden soll. Unter der Förderung „urbaner Räume" seien in der Steiermark jedenfalls auch die Bezirksstädte als Klein- und Mittelstädte zu verstehen.

 

 
1. Landtagspräsident Franz Majcen © Abt 07
1. Landtagspräsident Franz Majcen1. Landtagspräsident Franz Majcen
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Erster Landtagspräsident Franz Majcen wies in seiner Begrüßung auf die großen Herausforderungen für die Entwicklung der Steiermark hin. Während zu Beginn der letzten Programmplanungsperiode 2007 - 2013 noch Prosperität und Wachstum als bestimmende Trends galten, liege heute der Fokus auf der Daseinsvorsorge, den Auswirkungen der demographischen Entwicklung und des Klimawandels.

 

 
Dr. Alexander Ferstl © Abt 07
Dr. Alexander FerstlDr. Alexander Ferstl
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In den folgenden Vorträgen wurden aus unterschiedlicher Perspektive die Rahmenbedingungen für die Regionalentwicklung in der Steiermark skizziert.
Dr. Alexander Ferstl von der Europäischen Kommission und selbst Steirer erläuterte den strategischen Rahmen für die Fonds bzw. Förderprogramme der Europäischen Union. Ausgehend von den EU-2020-Zielen wurde die Regionalpolitik der EU thematisch inhaltlich stark fokussiert und den Ländern und Region ein wesentlich strafferer strategischer Rahmen vorgegeben als in den bisherigen Förderperioden. Gleichzeitig stellte Dr. Ferstl aber auch klar die Prioritäten der EU-Fördermittel dar, wonach das vordringliche Anliegen der EU in der Unterstützung von Staaten und Regionen mit vergleichsweise hohem Entwicklungsbedarf liegt. Vorgestellt wurde auch die sogenannte „Partnerschaftsvereinbarung", die als Vereinbarung zwischen EU und Mitgliedsstaat für die kommende Programmplanungsperiode die Strategien und Vorgaben der EU mit den Anliegen des jeweiligen Mitgliedsstaates in Verbindung bringt. Erstmals werden darin auch alle EU-Fonds in einem Dokument gemeinsam behandelt.

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Mag. Markus Seidl © Abt 07
Mag. Markus SeidlMag. Markus Seidl
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Mag. Markus Seidl, Geschäftsführer der Österreichischen Raumordnungskonferenz ÖROK, erläuterte aus Sicht von Österreich die Vorgaben der EU. Die ÖROK verhandelte für Österreich federführend die Partnerschaftsvereinbarung mit der EU, wodurch die Anwesenden aus erster Hand zum Stand der Programmplanung in Österreich informiert wurden. Mag. Seidl konzentrierte sich in seinen Ausführungen vor allem auf die „Neuerungen" der Periode 2014-2020. Er betonte dabei den in allen Programmen spürbaren Wechsel zu einer starken inhaltlichen Fokussierung. Zur Ausrichtung auf die EU 2020 - Strategie wurden von der EU-Kommission 11 thematische Ziele formuliert, aus denen die Mitgliedsstaaten unter bestimmten Rahmenvorgaben in den einzelnen Programmen auswählen konnten. Dies erfolgte in Österreich in einem breiten Diskussionsprozess. Das Land Steiermark hat sich in diesem Prozess gut eingebracht, weshalb sich die wesentlichen Themen der steirischen Regionen voraussichtlich auch gut in den verschiedenen Programmen wiederfinden.

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MR Ing. Ignaz Knöbl © Abt07
MR Ing. Ignaz KnöblMR Ing. Ignaz Knöbl
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MR Ing. Ignaz Knöbl war bis vor kurzem zentrale Ansprechperson beim BMLFUW für die Förderschiene LEADER und erläuterte in seinem Referat die Grundsätze der LEADER Umsetzung in der Periode 2014-2020 sowie das aktuell laufende Auswahlverfahren für die Anerkennung von LEADER-Gruppen. Die Einreich- bzw. Bewerbungsfrist für Regionen zur Teilnahme am LEADER-Förderprogramm endete mit Oktober 2014. Mit Zielhorizont Mai 2015 folgt nun ein (zweistufiges) Beurteilungs- und Auswahlverfahren der eingereichten Entwicklungsstrategien, wobei erstmals nach einer ersten Rückmeldung bis März 2015 die Möglichkeit zu konkreten Nachbesserungen für die jeweilige Region vorgesehen ist.

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DI. Harald Grießer © Abt 07
DI. Harald GrießerDI. Harald Grießer
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DI Harald Grießer ließ in seinem Referat noch einmal die Eckpunkte der steirischen Regionalentwicklung der letzten Förderperiode Revue passieren. Neben den inhaltlichen Erfolgen (Qualität und Quantität der Förderprojekte) wurden auch die strukturellen Veränderungen in der Steiermark erläutert. Auf Basis dieser Erfahrungen und neuen Voraussetzungen im Projektmanagement wurden in der Steiermark die strategischen Vorbereitungen sowohl auf Landes- als auch auf Regionsebene in der Steiermark mit großem Engagement durchgeführt, sodass gute Chancen zur optimalen Ausnützung der EU-Förderprogramme in der Steiermark bestehen.

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Podiumsdiskussion © Abt 07
PodiumsdiskussionPodiumsdiskussion
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Referenten © Abt 07
ReferentenReferenten
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An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen die Sprecher der Regionsvorsitzenden in der Steiermark, LAbg. Gabriele Kolar und LAbg. Hubert Lang, die Referenten sowie Mag. Doris Kampus teil. Grundtenor der Diskussion war, dass eine gute Abstimmung und Kommunikation in der Region die Grundlage für eine erfolgreiche regionale Entwicklung unter optimaler Ausnützung aller Förderprogramme ist. Angesprochen wurden Themen wie finanzielle Grundausstattung der Regionen, um rascher Projektumsetzungen unterstützen zu können, aber auch thematische Aspekte wie Einbeziehung der Jugend oder Fragen der Mobilität. Aus dem Bereich LEADER wurde von der Planung sogenannter Kleinprojektefonds mit unbürokratischer Förderabwicklung berichtet, andererseits wurde jedoch betont, dass Regionale Entwicklung nicht nur die Ausnützung von EU-Fördermitteln meint, sondern innerregional auch viel durch Synergieeffekte einzelner Aktivitäten erreicht werden kann. Gelobt wurde die Steiermark von Seiten der ÖROK für die gute Abstimmung innerhalb des Landes sowie die gute inhaltliche Fokussierung und Kommunikation in der Programmplanung.

 

 

 
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