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Call nach der Richtlinie des Landes Steiermark zur Förderung von Stadtumland-Kooperationen, Stadtregionen und urbanen Wachstumsimpulsen im Rahmen des EFRE-Programms "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung 2014-2020

Stadtregionen sind Motoren der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung. Insbesondere für die Schaffung von Arbeitsplätzen bietet das Zusammenwirken der verschiedenen Standortfaktoren in den Stadtregionen (zentrale Einrichtungen, Bildungsangebote, Verkehrsanbindung etc.) günstige Rahmenbedingungen.

Externe Verknüpfung Ziel dieses Calls ist insbesondere die Entwicklung von überregional bzw. international sichtbaren Wirtschaftsstandorten an den hochrangigen Zentren, ergänzt um Standorte von regionaler Bedeutung in allen Regionen des Landes.

Gleichzeitig ergeben sich erhebliche Herausfordungen für die abgestimmte Entwicklung von Infrastruktur, Wohnraum, Verkehr und Industrie- und Gewerbeflächen, weshalb sich die Projekte durch Pilot- und Vorbildcharakter für die Regionen auszeichnen sollen. 

 

Förderfähige Maßnahmen

Entsprechend der obigen Zielsetzungen sind folgende Maßnahmen förderfähig:

  • Entwicklung überregional bedeutsamer, international wettbewerbsfähiger Industrie- und Gewerbestandorte in den Zentralräumen und regionaler Industrie- und Gewerbestandorte auf Grundlage abgestimmter interkommunaler Standortentwicklungsinitiativen.
  • Integrierte räumliche Entwicklungsplanung, z.B.: Erarbeitung strategischer Ansätze zur Steuerung der räumlichen Entwicklung der Stadtregion; Konzeption und pilothafte Umsetzung von Steuerungsmaßnahmen (z.B. interkommunales Flächenmanagement, gemeindeübergreifende Infrastrukturplanung).
  • Mobilitätsmaßnahmen, die eine verbesserte Anbindung von Umlandgemeinden in das regionale Zentrum ermöglichen, z.B. stadtregionales Verkehrskonzept, Mobilitätskonzepte und innovative Maßnahmen zur Verkehrslenkung und Verkehrsvermeidung.
  • Attraktivierung der Stadtregion durch Maßnahmen zur Erhöhung der Erholungs- und Aufenthaltsqualität (z.B. stadtregionale Vernetzung der Erholungsinfrastruktur, Attraktivierung der urbanen Freiräume in und im Nahbereich von Stadtregionen) dies kann auch die Attraktivierung der innerstädtischen Räume erfassen.
  • Maßnahmen mehrerer Gemeinden zur Planung und Umsetzung einer effizienten gemeinsamen Besorgung kommunaler Aufgaben, z.B. Verwaltungskooperationen. 
 

Modalitäten

  • Das Gesamtbudget der Projektausschreibung als Summe der bereitgestellten Projektfördermittel beträgt maximal € 4.000.000,-- (EFRE und Mittel des Landes Steiermark).
  • Bis zu 60% Förderung für Studien, Konzepte und die Umsetzung eines Projektes (Investitions-, Sach- und Personalkosten). Die Abteilung 17 setzt eine Obergrenze für den maximalen Förderungsbetrag für Studien, Konzepte und ähnlichem in Höhe von € 100.000,--, und für Umsetzungsprojekte in der Höhe von € 500.000,--.
  • Bis zu 70% Förderung für Projekte mit Schwerpunkt auf Prozessbegleitung (Moderation von Workshops, etc.), wobei der maximale Förderungsbetrag für solche Projekte € 100.000,-- beträgt.
 

Zeitplan

Projekte können bis zum 18. November 2016 (einlangend in der Abteilung 17) eingereicht werden.

 

Antragsrelevante Unterlagen

Hier stehen alle relevanten Antragsunterlagen, Formulare und Beilagen zum Download zur Verfügung:

Externe Verknüpfung Infoblatt zum Call 2016
Externe Verknüpfung Beschreibung zum Call 2016
>> weiter zu den Downloads

 
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