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EU-Regionalpolitik

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Die EU-Regionalpolitik ist Ausdruck und Verwirklichung der Solidarität, wie sie im Vertrag über die Europäische Union festgelegt ist. Sie soll die Entwicklungsunterschiede zwischen den Regionen verringern und so dazu beitragen, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der EU zu stärken. Durch die Strukturfonds als Instrumente der Europäischen Regionalpolitik werden dabei mehrjährige Entwicklungsprogramme kofinanziert, die spürbare Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen und die Lebensbedingungen ihrer Bewohner haben.
 
STRUKTURFONDS 2007-2013 als INSTRUMENTE der EU-REGIONALPOLITIK
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Diese Programme werden durch Mittel der Strukturfonds gefördert. Jeder der vier bestehenden Strukturfonds hat seinen eigenen spezifischen Themenbereich.

 

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert Infrastrukturen, Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen, lokale Entwicklungsprojekte und Unterstützung für kleine Unternehmen.

 

Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert die Rückkehr von Arbeitslosen und benachteiligten Gruppen auf den Arbeitsmarkt, hauptsächlich durch die Finanzierung von Ausbildungsmaßnahmen und Arbeitsförderungsprogrammen.

 

Das Finanzinstrument für die Ausrichtung der Fischerei (FIAF) unterstützt die Anpassung und Modernisierung der Fischereiindustrie.

 

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wird zur Entwicklung des ländlichen Raumes eingesetzt. LEADER ist 2007-2013 keine eigenständige EU Gemeinschaftsinitiative mehr, sondern wird im Rahmen des ELER als eigener Schwerpunkt 4 mit einem Programmanteil von 5 % der Mittel integriert.

 
Die Europäische Kommission hat für den Zeitraum von 2007 bis 2013 eine Konzentration der Strukturfondsmittel mit einem Gesamtbudget von rund 336 Milliarden Euro auf drei Schwerpunkte vorgeschlagen:  
  • Konvergenz - soll in den am wenigsten entwickelten Gebieten (hauptsächlich in den neuen Mitgliedsstaaten) Wachstum und Beschäftigung fördern; außerdem sollen sie vom Kohäsionsfonds unterstützt werden.
  • Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung - soll im Rest der Europäischen Union helfen, Wandel vorwegzunehmen und vorzubereiten. Hier ist ein regionaler Teil vorgesehen, bei dem jeder Mitgliedsstaat die begünstigten Regionen auswählt; ein zweiter nationaler Teil soll auf die europäische Beschäftigungsstrategie aufbauen.
  • Zusammenarbeit - soll sich auf die Erfahrungen aus INTERREG stützen und der ausgewogenen Entwicklung der Europäischen Union als Gesamtheit dienen.

Die Programmierung für den Zeitraum 2007-2013 ist durch eine Verstärkung des strategischen Ansatzes gekennzeichnet, wobei die operationellen Programme der Mitgliedstaaten auf zwei neue Elemente - die so genannten „Strategischen Kohäsionsleitlinien der Gemeinschaft" einerseits sowie den „Einzelstaatlichen Strategischen Rahmenplan" andererseits - auszurichten sind.

In Österreich wurde der Externe Verknüpfung STRAT.AT 2007-2013 (Kurzfassung 160,5 kB pdf Externe Verknüpfung >>) , wie der „Einzelstaatliche Strategische Rahmenplan" genannt wird, im Rahmen der ÖROK erstellt.
 
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