EU-Regionalpolitik

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Diese Programme werden durch Mittel der Strukturfonds gefördert. Jeder der vier bestehenden Strukturfonds hat seinen eigenen spezifischen Themenbereich.
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert Infrastrukturen, Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen, lokale Entwicklungsprojekte und Unterstützung für kleine Unternehmen.
Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert die Rückkehr von Arbeitslosen und benachteiligten Gruppen auf den Arbeitsmarkt, hauptsächlich durch die Finanzierung von Ausbildungsmaßnahmen und Arbeitsförderungsprogrammen.
Das Finanzinstrument für die Ausrichtung der Fischerei (FIAF) unterstützt die Anpassung und Modernisierung der Fischereiindustrie.
Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wird zur Entwicklung des ländlichen Raumes eingesetzt. LEADER ist 2007-2013 keine eigenständige EU Gemeinschaftsinitiative mehr, sondern wird im Rahmen des ELER als eigener Schwerpunkt 4 mit einem Programmanteil von 5 % der Mittel integriert.
- Konvergenz - soll in den am wenigsten entwickelten Gebieten (hauptsächlich in den neuen Mitgliedsstaaten) Wachstum und Beschäftigung fördern; außerdem sollen sie vom Kohäsionsfonds unterstützt werden.
- Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung - soll im Rest der Europäischen Union helfen, Wandel vorwegzunehmen und vorzubereiten. Hier ist ein regionaler Teil vorgesehen, bei dem jeder Mitgliedsstaat die begünstigten Regionen auswählt; ein zweiter nationaler Teil soll auf die europäische Beschäftigungsstrategie aufbauen.
- Zusammenarbeit - soll sich auf die Erfahrungen aus INTERREG stützen und der ausgewogenen Entwicklung der Europäischen Union als Gesamtheit dienen.
In Österreich wurde der
STRAT.AT 2007-2013 (Kurzfassung 160,5 kB pdf
>>) , wie der „Einzelstaatliche Strategische Rahmenplan" genannt wird, im Rahmen der ÖROK erstellt.



